Bluthochdruck: Beratung und Behandlung in Düsseldorf ist der spezialisierte Zweig der Inneren Medizin, die sich der umfassenden Diagnose, Therapie und Prävention des Bluthochdrucks (arterielle Hypertonie) und seiner Folgeerkrankungen widmet. Bei Bluthochdruck bietet Ihnen Dr. Raphael Bruno in seiner kardiologischen Praxis in Düsseldorf eine Betreuung nach aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien. Wir verstehen, dass die Behandlung von Bluthochdruck weit mehr ist als nur das Verschreiben von Tabletten. Es ist ein individuelles und langfristiges Management, das auf einer präzisen Diagnostik und einem partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Arzt und Patient beruht.
Bluthochdruck – Der stille Killer: Warum Hypertensiologie so wichtig ist
Die arterielle Hypertonie ist eine der häufigsten und gleichzeitig gefährlichsten Volkskrankheiten. Das Tückische: Bluthochdruck verursacht über lange Zeit keine Schmerzen oder eindeutigen Symptome, weshalb er oft unentdeckt und unbehandelt bleibt. Währenddessen schädigt der konstant erhöhte Druck jedoch schleichend die Blutgefäße im gesamten Körper und die Organe, die von ihnen versorgt werden. Die Hypertensiologie hat das Ziel, diesen „stillen Killer“ frühzeitig zu erkennen und konsequent zu behandeln, um das Risiko schwerwiegender Folgeerkrankungen zu senken.
Unbehandelter Bluthochdruck ist der Hauptrisikofaktor für:
Blutdruck-Klassifikation (nach ESC/ESH)
Zur Einordnung Ihrer Werte dient die folgende Tabelle, basierend auf den europäischen Leitlinien.
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Kategorie |
Systolischer Wert (mmHg) |
Diastolischer Wert (mmHg) |
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Optimal |
< 120 |
< 80 |
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Normal |
120 – 129 |
80 – 84 |
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Hoch-Normal |
130 – 139 |
85 – 89 |
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Hypertonie Grad 1 |
140 – 159 |
90 – 99 |
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Hypertonie Grad 2 |
160 – 179 |
100 – 109 |
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Hypertonie Grad 3 |
≥ 180 |
≥ 110 |
Hypertensiologische Diagnostik: Mehr als nur Blutdruckmessen
Eine einzelne, in der Aufregung der Arztpraxis durchgeführte Blutdruckmessung ist oft nicht aussagekräftig. Die spezialisierte hypertensiologische Diagnostik geht daher entscheidende Schritte weiter, um ein reales Bild Ihres Blutdrucks zu erhalten und mögliche Ursachen oder bereits eingetretene Schäden zu erkennen.
Unsere diagnostischen Säulen:

Therapieansätze in der Hypertensiologie: Ein individueller Plan
Die Behandlung des Bluthochdrucks ist kein starres Schema, sondern wird individuell auf Sie, Ihre Begleiterkrankungen und Ihre Lebensumstände zugeschnitten. Das Ziel ist nicht nur die Senkung der Blutdruckwerte, sondern eine umfassende Reduktion Ihres gesamten kardiovaskulären Risikos. Vorher, suchen wir nach den Ursachen.
Die Therapie in der Hypertensiologie besteht aus zwei Säulen:
Wie läuft die Beratung bei Bluthochdruck ab? Ihr Qualitätsmerkmal
Die Beratung bei Bluthochdruck orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Hochdruckliga e.V. (DHL) an Ärzte verliehen wird, die eine spezielle Weiterbildung absolviert und ihre besondere Expertise auf dem Gebiet der Hypertensiologie nachgewiesen haben.
Wenn Sie sich bei Bluthochdruck von Dr. Raphael Bruno behandelt werden, können Sie sicher sein, dass:
Dieses Zertifikat ist für Sie als Patient ein wichtiges und verlässliches Qualitätssiegel.
Hypertensiologie und Sekundäre Hypertonie: Die Suche nach der Ursache
Bei etwa 90% der Patienten findet sich keine einzelne, klare Ursache für den Bluthochdruck; man spricht von einer „essenziellen“ oder „primären“ Hypertonie. Bei den restlichen 10% ist der Bluthochdruck jedoch die Folge einer anderen, behandelbaren Grunderkrankung. Dies wird als „sekundäre Hypertonie“ bezeichnet. Ein wichtiger Teil der spezialisierten hypertensiologischen Abklärung ist die gezielte Suche nach solchen Ursachen, insbesondere bei:
Mögliche Ursachen sind Nierenerkrankungen, Verengungen der Nierenarterien, hormonelle Störungen (z.B. der Schilddrüse oder Nebennieren) oder ein Schlafapnoe-Syndrom. Die Abklärung und Behandlung einer solchen Ursache kann die Behandlung des Bluthochdrucks erheblich vereinfachen.
Häufige Fragen aus der Hypertensiologie
Hier beantworten wir häufige Fragen, die Patienten zum Thema Bluthochdruck haben.
Muss ich bei Bluthochdruck mein Leben lang Tabletten nehmen?
In den meisten Fällen ja. Die essenzielle Hypertonie ist eine chronische Erkrankung, die eine dauerhafte Behandlung erfordert. Die Medikamente beseitigen den Bluthochdruck nicht dauerhaft, sondern helfen, ihn zu kontrollieren. Ein Absetzen der Medikation würde in der Regel zu einem erneuten Anstieg des Blutdrucks führen.
Was ist der Unterschied zwischen systolischem und diastolischem Blutdruck?
Der systolische (obere) Wert misst den Druck in den Gefäßen, wenn sich das Herz zusammenzieht und Blut auswirft. Der diastolische (untere) Wert misst den Druck, wenn der Herzmuskel erschlafft und sich wieder mit Blut füllt. Beide Werte sind für die Hypertensiologie wichtig, wobei im Alter die Bedeutung des systolischen Wertes zunimmt.
Kann ich meinen Blutdruck durch Sport und Ernährung beeinflussen?
Bei leicht erhöhtem Blutdruck (Grad 1) und ansonsten niedrigem Risiko kann eine konsequente Lebensstiländerung manchmal ausreichen, um die Werte zu normalisieren. In den meisten Fällen ist sie jedoch eine extrem wichtige Ergänzung zur medikamentösen Therapie, die es erlaubt, die Dosis der Medikamente so gering wie möglich zu halten.
Was ist eine „Weißkittelhypertonie“?
Dies beschreibt das Phänomen, dass der Blutdruck allein durch die Aufregung in der Arztpraxis ansteigt, während er zu Hause im normalen Bereich liegt. Um dies sicher von einem echten Bluthochdruck zu unterscheiden, ist die Langzeit-Blutdruckmessung über 24 Stunden die entscheidende Untersuchung in der Hypertensiologie.
Mein Blutdruck schwankt über den Tag. Ist das normal?
Ja, gewisse Schwankungen sind völlig normal. Körperliche Aktivität, Stress oder auch Schmerzen lassen den Blutdruck kurzfristig ansteigen. Wichtig für die Diagnose ist der durchschnittliche Blutdruckwert über einen längeren Zeitraum. Pathologisch sind extreme Schwankungen oder ein fehlender Abfall des Blutdrucks während der Nacht.
Ich spüre meinen hohen Blutdruck nicht. Warum soll ich trotzdem Tabletten nehmen?
Genau das ist die Gefahr. Das Fehlen von Symptomen bedeutet nicht, dass der hohe Druck keinen Schaden anrichtet. Die medikamentöse Therapie ist eine präventive Maßnahme, die Sie vor den schwerwiegenden Spätfolgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall schützt.
Ab wann ist der Blutdruck zu niedrig?
Ein niedriger Blutdruck (Hypotonie) ist anders als ein hoher Blutdruck in der Regel medizinisch unbedenklich. Behandlungsbedürftig wird er nur dann, wenn er zu Beschwerden wie ständigem Schwindel, Müdigkeit oder Ohnmachtsneigung führt.
Gibt es eine spezielle „Blutdruck-Diät“?
Die sogenannte DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension) hat sich als sehr wirksam erwiesen. Sie basiert auf einer salzarmen, ballaststoffreichen Kost mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmen Milchprodukten sowie wenig rotem Fleisch und Süßigkeiten. Wir beraten Sie hierzu gerne.
Ich habe Nebenwirkungen von meinem Blutdruckmedikament. Was soll ich tun?
Setzen Sie das Medikament auf keinen Fall eigenmächtig ab. Sprechen Sie bitte umgehend mit uns. Es gibt heute eine Vielzahl verschiedener Wirkstoffklassen. Häufig lässt sich eine alternative Medikation finden, die für Sie besser verträglich ist.
Mein Blutdruck ist trotz drei Tabletten zu hoch. Was nun?
Wenn der Blutdruck mit drei oder mehr verschiedenen Medikamenten nicht in den Zielbereich gesenkt werden kann, spricht man von einer „therapieresistenten Hypertonie“. Dies ist ein guter Anlass für eine weitere Abklärung in der Praxis. Wir bieten Ihnen die Abklärung und Behandlung auch bei komplexen Verläufen von Bluthochdruck an.
Ihr Blutdruck in erfahrenen Händen
Die Einstellung eines hohen Blutdrucks ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Ihre Gesundheit langfristig zu schützen. Vertrauen Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe einem Facharzt an. Bei Bluthochdruck in Düsseldorf bietet Ihnen Dr. Raphael Bruno eine umfassende und leitliniengerechte Betreuung. Vereinbaren Sie einen Termin, um Ihren Blutdruck optimal einstellen zu lassen.