Bluthochdruck Spezialist in Düsseldorf: PD Dr. Raphael Bruno (Hypertensiologe DHL®)

Ein Bluthochdruckspezialist, auch Hypertensiologe genannt, ist Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn die Diagnose und Behandlung von Bluthochdruck über die hausärztliche Routineversorgung hinausgeht. Insbesondere bei schwer einstellbaren Werten, dem Verdacht auf eine seltene Ursache oder bereits eingetretenen Folgeerkrankungen ist die Expertise eines solchen Experten entscheidend. Als zertifizierter Bluthochdruck Spezialist (Hypertensiologe DHL®) und erfahrener Kardiologe bietet Ihnen PD Dr. Raphael Bruno in seiner Praxis in Düsseldorf eine tiefgehende Diagnostik und eine individualisierte Therapie, um Ihren Blutdruck sicher und effektiv in den Zielbereich zu bringen.

Wann sollten Sie einen Bluthochdruck Spezialisten aufsuchen?

Die hausärztliche Betreuung ist die Basis der Bluthochdruck-Behandlung. In bestimmten Situationen ist es jedoch ratsam oder sogar zwingend erforderlich, einen Bluthochdruck Spezialist hinzuzuziehen, um eine optimale und sichere Therapie zu gewährleisten.

Eine Vorstellung beim Spezialisten ist insbesondere in folgenden Fällen sinnvoll:

  • Schwer einstellbare (therapieresistente) Hypertonie: Wenn Ihr Blutdruck trotz der Einnahme von drei oder mehr verschiedenen Medikamenten nicht im Zielbereich liegt.
  • Bluthochdruck in jungem Alter: Bei Patienten unter 40 Jahren muss immer nach einer spezifischen, behandelbaren Ursache gesucht werden.
  • Verdacht auf eine sekundäre Hypertonie: Bei Anzeichen, dass der Bluthochdruck die Folge einer anderen Erkrankung sein könnte (z.B. Nieren- oder Hormonstörungen).
  • Bluthochdruck mit Organschäden: Wenn bereits Folgeerkrankungen am Herzen (z.B. Verdickung des Herzmuskels), den Nieren oder dem Gehirn nachgewiesen wurden.
  • Starke Blutdruckschwankungen: Bei ausgeprägten und symptomatischen Schwankungen, die schwer zu managen sind.
  • Unverträglichkeit von Standardmedikamenten: Wenn Sie unter starken Nebenwirkungen leiden und eine alternative Therapiestrategie benötigt wird.

Was macht ein Bluthochdruck Spezialist anders? Der diagnostische Tiefgang

Die Diagnostik bei einem Bluthochdruck Spezialist geht weit über die wiederholte Messung in der Praxis hinaus. Das Ziel ist es, ein vollständiges und realistisches Bild Ihres Blutdruckverhaltens zu erhalten und die Auswirkungen auf Ihren Körper zu erfassen.

Der Goldstandard ist die 24-Stunden-Langzeit-Blutdruckmessung (ABDM). Nur mit dieser Methode können wir das Verhalten Ihres Blutdrucks im normalen Alltag, bei der Arbeit, in Ruhephasen und vor allem während des Schlafs beurteilen. Ein fehlender nächtlicher Blutdruckabfall („Non-Dipper-Profil“) ist beispielsweise ein wichtiger Risikofaktor, der bei Einzelmessungen unentdeckt bleibt.

Zusätzlich umfasst die spezialisierte Diagnostik eine gezielte Suche nach bereits eingetretenen, oft noch nicht spürbaren Organschäden. Dazu gehören eine Echokardiographie zur Beurteilung des Herzens, eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern und der Nieren sowie eine detaillierte Analyse von Blut- und Urinwerten.

Der Bluthochdruck Spezialist bei Therapieresistenz: Wenn die Tabletten nicht wirken

Es ist eine frustrierende Situation: Sie nehmen täglich mehrere Medikamente ein, und trotzdem bleibt der Blutdruck zu hoch. In diesem Fall spricht man von einer therapieresistenten Hypertonie. Als Bluthochdruck Spezialist verfolgen wir hier einen systematischen Ansatz, um die Ursachen zu finden und die Therapie zu optimieren.

Typische Kriterien für eine Therapieresistenz:

  • Der Blutdruck liegt trotz der Einnahme von 3 verschiedenen blutdrucksenkenden Medikamenten (eines davon ein Diuretikum) in optimaler Dosis weiterhin über dem Zielwert (z.B. > 140/90 mmHg).
  • Der Blutdruck ist zwar im Zielbereich, aber dafür sind 4 oder mehr Medikamente notwendig.

Unser Vorgehen:

Wir überprüfen die korrekte Medikamenteneinnahme, suchen nach Substanzen, die den Blutdruck erhöhen (z.B. bestimmte Schmerzmittel), optimieren die Kombination der Wirkstoffklassen nach einem wissenschaftlichen Stufenschema und leiten eine intensive Suche nach sekundären Ursachen ein.

Die Suche nach der Ursache: Sekundäre Hypertonie als Fall für den Spezialisten

Während die meisten Menschen eine „essenzielle Hypertonie“ ohne klare Einzelursache haben, ist bei etwa jedem zehnten Patienten der Bluthochdruck die Folge einer anderen, oft heilbaren Erkrankung. Die Suche nach diesen Ursachen ist eine der Kernaufgaben des Bluthochdruck Spezialist.

Häufige Ursachen der sekundären Hypertonie

Mögliche Ursache (Beispiele)

Was wird untersucht?

Therapeutischer Ansatz

Nierenerkrankungen

Ultraschall der Nieren, detaillierte Blut- und Urinuntersuchung auf Eiweiß und Nierenfunktion.

Behandlung der zugrundeliegenden Nierenerkrankung, spezielle Medikamentenauswahl.

Nierenarterienstenose

Ultraschall-Doppler der Nierenarterien.

Ggf. Aufdehnung der Engstelle mittels Katheterverfahren (Ballondilatation/Stent).

Schlafapnoe-Syndrom

Ambulantes Screening auf nächtliche Atemaussetzer.

Gewichtsreduktion, nächtliche Überdruckbeatmung (CPAP-Therapie).

Hormonelle Störungen (z.B. Conn-Syndrom, Phäochromozytom)

Spezialisierte Blut- und Urinuntersuchungen auf Hormone (z.B. Aldosteron, Renin).

Medikamentöse Blockade oder operative Entfernung des hormonproduzierenden Tumors.

Schilddrüsenerkrankungen

Bestimmung der Schilddrüsenhormone im Blut (TSH, fT3, fT4).

Medikamentöse Einstellung der Schilddrüsenfunktion.

Ihr Bluthochdruck Spezialist in Düsseldorf: Die Expertise von Dr. Raphael Bruno

Als Facharzt für Kardiologie und zertifizierter Hypertensiologe DHL® bietet Ihnen PD Dr. Raphael Bruno die ideale Doppelkompetenz für die Behandlung des Bluthochdrucks. Er versteht nicht nur die Mechanismen der Blutdruckregulation, sondern auch die direkten Auswirkungen auf das wichtigste Zielorgan: das Herz. Diese Kombination ermöglicht eine ganzheitliche Risikobewertung und eine Therapieplanung, die alle Aspekte Ihrer Herz-Kreislauf-Gesundheit berücksichtigt. Die Zertifizierung durch die Deutsche Hochdruckliga (DHL®) garantiert Ihnen dabei eine Behandlung auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

Häufige Fragen an Ihren Bluthochdruck Spezialisten

Hier beantworten wir Fragen, die uns insbesondere von Patienten mit schwer einstellbarem oder langjährigem Bluthochdruck gestellt werden.

Mein Blutdruck ist trotz Medikamenten hoch. Was kann man noch tun?

Dies ist die klassische Situation für einen Bluthochdruck Spezialist. Zunächst analysieren wir, ob die bisherige Medikamentenkombination optimal ist und ob alle Dosen ausgereizt sind. Oft können durch eine Umstellung oder Ergänzung der Wirkstoffklassen noch erhebliche Erfolge erzielt werden. Parallel dazu ist die intensive Suche nach einer sekundären Ursache zwingend.

Wie viele Medikamente zur Blutdrucksenkung sind „zu viele“?

Es gibt keine feste Obergrenze. Das Ziel ist es, den Blutdruck mit so wenigen Medikamenten wie möglich, aber so vielen wie nötig in den Zielbereich zu senken. Eine moderne und leitliniengerechte Therapie mit einer Kombination aus drei oder vier verschiedenen niedrig dosierten Medikamenten ist heute oft Standard und besser als ein einzelnes Medikament in Maximaldosis.

Kann man die Ursache für Bluthochdruck immer finden?

Bei der häufigen essenziellen Hypertonie liegt ein komplexes Zusammenspiel aus Genetik und Lebensstilfaktoren vor, eine einzelne Ursache gibt es nicht. Bei der sekundären Hypertonie kann ein Bluthochdruck Spezialist die Ursache jedoch in vielen Fällen aufdecken. Gelingt dies, kann der Bluthochdruck manchmal sogar geheilt werden.

Was hat mein Gewicht wirklich mit dem Blutdruck zu tun?

Der Zusammenhang ist sehr eng. Jedes Kilogramm Übergewicht, insbesondere Bauchfett, erhöht den Blutdruck. Umgekehrt ist eine Gewichtsabnahme eine der wirksamsten nicht-medikamentösen Maßnahmen zur Blutdrucksenkung. Pro Kilogramm Gewichtsverlust kann der systolische Blutdruck um etwa 1 mmHg sinken.

Warum muss ich als Bluthochdruck-Patient zum Herzultraschall?

Der Herzultraschall (Echokardiographie) ist entscheidend, um zu sehen, ob der langjährige Bluthochdruck bereits Spuren am Herzen hinterlassen hat. Ein typischer Befund ist eine Verdickung des Herzmuskels (linksventrikuläre Hypertrophie). Der Nachweis einer solchen Veränderung erhöht das individuelle Risiko und unterstreicht die Notwendigkeit einer konsequenten Blutdrucksenkung.

Warum muss ich als Bluthochdruck-Patient zum Gefäßultraschall?

Bluthochdruck kann die Gefäße schleichend schädigen und das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Demenz erhöhen. Ein Gefäßultraschall zeigt frühzeitig, ob bereits Gefäßveränderungen oder Ablagerungen bestehen. So kann das individuelle Risiko besser eingeschätzt und die Behandlung gezielt angepasst werden. Die Untersuchung ist schmerzfrei, sicher und liefert sofort aussagekräftige Ergebnisse. Regelmäßige Gefäßdiagnostik ist ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge bei Bluthochdruck.

Kann mein Blutdruck zu stark gesenkt werden?

Ja, insbesondere bei älteren Patienten oder bei Vorliegen von Gefäßverengungen muss darauf geachtet werden, den Blutdruck nicht zu schnell und nicht zu stark zu senken, da dies zu Schwindel oder einer Minderdurchblutung von Organen führen kann. Ein erfahrener Bluthochdruck Spezialist wird die Therapie daher immer schrittweise anpassen und individuelle Zielwerte festlegen.

Welche Rolle spielt Salz bei Bluthochdruck?

Eine hohe Salzzufuhr führt bei vielen Menschen („salzsensitive Hypertoniker“) zu einer Erhöhung des Blutdrucks, da Salz Wasser im Körper bindet. Eine Reduktion der Salzzufuhr auf unter 5-6 Gramm pro Tag ist eine sehr wirksame diätetische Maßnahme. Vorsicht vor verstecktem Salz in Fertigprodukten, Wurst und Brot!

Ich habe gehört, es gibt neue Verfahren wie die Nieren-Denervation. Ist das etwas für mich?

Die renale Denervation ist ein Katheterverfahren, bei dem Nervenfasern am Nierengefäß verödet werden. Es ist eine Behandlungsoption für ausgewählte Patienten mit schwerster, therapieresistenter Hypertonie, die in spezialisierten Zentren durchgeführt wird. Als Ihr Bluthochdruck Spezialist können wir prüfen, ob Sie ein Kandidat für ein solches Verfahren sind und die notwendigen Schritte mit unserem zertifizierten Kooperationszentrum am Universitätsklinikum Düsseldorf einleiten.

Ändert sich der Blutdruck in den Wechseljahren?

Ja, viele Frauen bemerken in und nach der Menopause einen deutlichen Anstieg ihres Blutdrucks. Dies hängt mit den hormonellen Umstellungen und dem Wegfall des gefäßschützenden Effekts des Östrogens zusammen. Eine engmaschige Kontrolle in dieser Lebensphase ist daher besonders wichtig.

Mein Partner schnarcht stark. Kann das seinen Blutdruck beeinflussen?

Ja, lautes, unregelmäßiges Schnarchen mit Atemaussetzern ist ein Hauptsymptom des Schlafapnoe-Syndroms. Diese nächtlichen Atemaussetzer führen zu massivem Stress im Körper und sind eine der häufigsten Ursachen für eine schwer einstellbare, sekundäre Hypertonie. Gerne führen wir ein Screening für Sie durch, das Sie bequem zu Hause durchführen können.

Ihr Weg zu einem optimal eingestellten Blutdruck

Die Behandlung von Bluthochdruck ist eine langfristige Aufgabe, die oft Geduld, aber vor allem Expertise erfordert. Als Ihr Bluthochdruck Spezialist in Düsseldorf ist PD Dr. Raphael Bruno Ihr Partner, um auch komplexe und schwer einstellbare Fälle in den Griff zu bekommen. Geben Sie sich nicht mit zu hohen Werten zufrieden. Vereinbaren Sie einen Termin für eine spezialisierte Abklärung.

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