Herzkatheter in Düsseldorf und Deutschland: Wichtige Informationen von Ihrem Kardiologen Dr. Bruno

Der Herzkatheter ist eine entscheidende Untersuchung in der modernen Kardiologie, die sowohl zur präzisen Diagnostik als auch zur direkten Behandlung von Herzerkrankungen eingesetzt wird. In unserer kardiologischen Praxis Kardio Pro in Düsseldorf beraten wir Sie umfassend zu diesem Verfahren. Dr. Raphael Bruno klärt auf Basis modernster nicht-invasiver Diagnostik, ob eine Herzkatheter-Untersuchung für Sie notwendig und sinnvoll ist. Wir begleiten Sie während des gesamten Prozesses: von der sorgfältigen Vorbereitung über die Organisation der Untersuchung in einer spezialisierten Düsseldorfer Klinik bis hin zur unerlässlichen Nachsorge in unserer Praxis.

Der Herzkatheter: Was ist das und wann ist er notwendig?

Eine Herzkatheter-Untersuchung, auch Koronarangiographie genannt, ist ein minimal-invasives, röntgengestütztes Verfahren. Dabei wird ein sehr dünner, biegsamer Kunststoffschlauch (der Katheter) über eine Arterie – meist am Handgelenk (Arteria radialis) oder seltener in der Leiste (Arteria femoralis) – bis zum Herzen vorgeschoben. Über diesen Katheter kann der Arzt Kontrastmittel direkt in die Herzkranzgefäße spritzen. Die Röntgenaufnahmen machen dann den Blutfluss sichtbar und zeigen Engstellen (Stenosen) oder Verschlüsse mit höchster Präzision.

Die Entscheidung für eine Herzkatheter-Untersuchung (CT => Stresstest ==> Koro) wird von Ihrem Kardiologen Dr. Raphael Bruno nach sorgfältiger Abwägung und auf Basis vorangegangener Untersuchungen getroffen. Die häufigsten Gründe (Indikationen) für dieses Verfahren sind:

  • Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit (KHK): Wenn nicht-invasive Tests wie ein Belastungs-EKG oder ein Stressechokardiogramm auf relevante Durchblutungsstörungen des Herzens hindeuten.
  • Akuter Herzinfarkt: Hier ist der Herzkatheter das Mittel der Wahl, um das verschlossene Herzkranzgefäß schnellstmöglich wieder zu eröffnen.
  • Abklärung von Herzklappenfehlern: Zur genauen Beurteilung des Schweregrades einer verengten oder undichten Herzklappe vor einer möglichen Operation oder einem Klappenersatz.

In unserer Praxis in Düsseldorf schaffen wir durch eine umfassende Vordiagnostik die Grundlage für eine gezielte und sichere Durchführung des Herzkatheters.

Unsere Rolle als Ihre kardiologische Praxis vor und nach dem Herzkatheter

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Herzkatheter-Untersuchung selbst in spezialisierten kardiologischen Zentren oder Krankenhäusern durchgeführt wird. Als Ihre ambulante kardiologische Praxis Kardio Pro sind wir jedoch Ihr zentraler und konstanter Ansprechpartner, der den gesamten Prozess steuert und begleitet.

Unsere Leistungen vor dem Eingriff:

  • Indikationsstellung: Wir führen alle notwendigen Voruntersuchungen durch und stellen fest, ob ein Herzkatheter für Sie die richtige Maßnahme ist.
  • Aufklärung: Dr. Raphael Bruno erklärt Ihnen den Ablauf, die Ziele und die möglichen Risiken des Eingriffs in einem ausführlichen persönlichen Gespräch.
  • Organisation: Wir arbeiten eng mit führenden Kliniken in Düsseldorf zusammen und organisieren für Sie den Termin für die Untersuchung.
  • Vorbereitung: Wir veranlassen alle erforderlichen Vorbereitungen wie Blutuntersuchungen (Nierenwerte, Blutbild, Gerinnung) und geben Ihnen genaue Anweisungen, z.B. zur Medikamenteneinnahme.

Unsere Leistungen nach dem Eingriff:

  • Nachsorge: Unmittelbar nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus übernehmen wir die Weiterbehandlung. Wir kontrollieren die Punktionsstelle und besprechen die Ergebnisse des Herzkatheters ausführlich mit Ihnen.
  • Therapieanpassung: Basierend auf den Ergebnissen optimieren wir Ihre medikamentöse Therapie. Insbesondere die korrekte Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten nach einer Stent-Implantation ist entscheidend und wird von uns engmaschig überwacht.
  • Langzeitbetreuung: Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein langfristiges Konzept zur Sekundärprävention, das Lebensstiländerungen und regelmäßige Kontrolluntersuchungen umfasst.

Sie sind also zu keinem Zeitpunkt allein. Wir sind Ihr Lotse und medizinischer Partner vor, während und nach dem Herzkatheter.

Herzkatheter-Untersuchung: Der typische Ablauf des Verfahrens

Obwohl die Untersuchung im Krankenhaus stattfindet, ist es uns ein Anliegen, dass Sie genau wissen, was auf Sie zukommt. Die Angst vor dem Unbekannten kann durch transparente Informationen reduziert werden.

Eine Herzkatheter-Untersuchung läuft in der Regel wie folgt ab:

  1. Vorbereitung: Sie erhalten eine lokale Betäubung an der geplanten Einstichstelle (Handgelenk oder Leiste). Sie sind während der gesamten Untersuchung wach und ansprechbar. Eine Vollnarkose ist nicht notwendig, bei Bedarf kann ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht werden.
  2. Einführung des Katheters: Der Arzt führt eine dünne Schleuse in die Arterie ein, über die dann der Katheter schmerzfrei bis zum Herzen vorgeschoben wird.
  3. Kontrastmittelinjektion und Aufnahmen: Unter Röntgenkontrolle wird Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße gespritzt. Dabei können Sie ein kurzes, intensives Wärmegefühl im Körper verspüren, was normal und harmlos ist. Währenddessen werden Röntgenfilmaufnahmen (Angiographien) erstellt.
  4. Druckmessung: Zusätzlich können Druckmessungen in den Herzkammern durchgeführt werden, um die Pumpfunktion zu beurteilen.
  5. Eventuelle Intervention: Stellt der Arzt eine hochgradige Engstelle fest, kann die Untersuchung oft direkt in eine Behandlung übergehen (siehe nächster Abschnitt).
  6. Abschluss: Nach der Untersuchung wird der Katheter entfernt und die Punktionsstelle mit einem Druckverband versorgt.

Die reine diagnostische Untersuchung dauert meist nur 20 bis 30 Minuten.

Diagnostischer vs. therapeutischer Herzkatheter: Ein Vergleich

Der Herzkatheter dient nicht nur der reinen Bildgebung, sondern ermöglicht im selben Eingriff auch die direkte Behandlung von Engstellen. Man unterscheidet daher zwischen dem diagnostischen und dem therapeutischen (interventionellen) Vorgehen.

Merkmal

Diagnostischer Herzkatheter

Therapeutischer Herzkatheter (Intervention)

Hauptziel

Darstellung der Herzkranzgefäße, Beurteilung der Herzfunktion

Beseitigung von Engstellen, Wiederherstellung des Blutflusses

Typische Maßnahmen

Kontrastmitteldarstellung (Angiographie), Druckmessungen

Ballondilatation (PTCA), Implantation eines Stents

Beispiele

Abklärung von Brustschmerzen bei Verdacht auf KHK

Behandlung eines akuten Herzinfarkts, Beseitigung einer hochgradigen Stenose

Bei der Ballondilatation (PTCA) wird ein kleiner Ballon an der Spitze des Katheters in der Engstelle platziert und aufgeblasen, um das Gefäß zu weiten. Um das Gefäß dauerhaft offen zu halten, wird anschließend meist ein Stent – ein kleines Röhrchen aus Metallgeflecht – implantiert. Diese Interventionen sind heute Routine und haben die Behandlung der KHK revolutioniert.

Häufige Fragen zur Herzkatheter-Untersuchung

Hier beantworten wir häufige Fragen, die uns Patienten in der Praxis Kardio Pro zum Thema Herzkatheter stellen.

Führen Sie den Herzkatheter in Ihrer Praxis durch?

Nein, diese Klarstellung ist uns sehr wichtig. Als ambulante Facharztpraxis führen wir die Herzkatheter-Untersuchung nicht selbst durch. Wir stellen die medizinische Notwendigkeit fest, bereiten Sie optimal vor und übernehmen die komplette Nachsorge. Der Eingriff selbst findet in einer spezialisierten Abteilung eines kooperierenden Krankenhauses in Düsseldorf statt und wir arbeiten nicht nur mit Universitätsklinikum zusammen, aber auch mit dem Augusta und EVK vernetzt sind.

Ist eine Herzkatheter-Untersuchung schmerzhaft?

Die Untersuchung selbst ist nicht schmerzhaft. Sie erhalten eine lokale Betäubung an der Einstichstelle, sodass Sie vom Einstich nur einen kleinen Piks spüren. Das Vorschieben des Katheters im Inneren der Gefäße ist nicht spürbar, da die Gefäßinnenwände keine Schmerznerven haben. Lediglich die Gabe des Kontrastmittels kann ein kurzes, intensives Wärmegefühl verursachen.

Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt?

Bei einer rein diagnostischen Herzkatheter-Untersuchung über das Handgelenk und ohne Komplikationen können Patienten die Klinik oft noch am selben Tag oder am Morgen danach verlassen. Wurde eine Intervention mit Stent-Implantation durchgeführt, beträgt der Aufenthalt in der Regel ein bis zwei Nächte zur Überwachung. Bei einem Herzinfarkt ist der Aufenthalt entsprechend länger.

Was muss ich nach einem Herzkatheter mit Stent beachten?

Die Nachsorge ist entscheidend für den langfristigen Erfolg. Am wichtigsten ist die konsequente Einnahme der verordneten blutverdünnenden Medikamente (meist zwei verschiedene Präparate für mehrere Monate), um die Bildung von Blutgerinnseln im Stent zu verhindern. Zudem sind regelmäßige Kontrollen bei uns in der Praxis und eine herzgesunde Lebensweise unerlässlich.

Welche Risiken hat ein Herzkatheter?

Obwohl der Herzkatheter heute ein Routineeingriff ist, handelt es sich um ein invasives Verfahren mit potenziellen Risiken. Zu den häufigsten, meist harmlosen Komplikationen gehören Blutergüsse an der Punktionsstelle. Seltenere Risiken sind Nachblutungen, allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel, Herzrhythmusstörungen oder eine Schädigung der Nieren. Über alle Risiken werden Sie im Detail aufgeklärt.

Bin ich nach der Untersuchung wieder voll belastbar?

Nach einer rein diagnostischen Untersuchung sollten Sie sich für einige Tage schonen, insbesondere den Arm oder die Leiste, wo punktiert wurde. Nach einer Stent-Implantation hängt die Dauer der Schonung vom individuellen Befund ab, aber eine schrittweise Rückkehr zur normalen Aktivität ist in der Regel nach etwa einer Woche möglich und erwünscht. Die genauen Empfehlungen erhalten Sie von uns.

Warum wird heute meist das Handgelenk als Zugangsweg gewählt?

Der Zugang über die Handgelenksarterie (radialer Zugang) hat sich für den Herzkatheter in vielen Fällen als Standard durchgesetzt. Der Vorteil ist ein deutlich geringeres Blutungsrisiko im Vergleich zum Zugang über die Leiste. Zudem können die Patienten nach dem Eingriff schneller wieder aufstehen und sind in ihrer Mobilität weniger eingeschränkt.

Was ist ein medikamenten-beschichteter Stent?

Moderne Stents sind meist mit einem Medikament beschichtet (Drug-Eluting Stent, DES). Dieses Medikament wird über mehrere Wochen langsam in die Gefäßwand freigesetzt und hemmt dort das Zellwachstum. Dadurch wird das Risiko einer erneuten Verengung innerhalb des Stents (In-Stent-Restenose) erheblich reduziert.

Muss ich nach einem Herzkatheter mein Leben lang Medikamente nehmen?

Bei den meisten Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit, die mittels Herzkatheter diagnostiziert wurde, ist eine lebenslange medikamentöse Therapie notwendig. Dazu gehören in der Regel ein Thrombozytenaggregationshemmer (wie ASS), ein Cholesterinsenker (Statin) und oft auch Medikamente zur Blutdruckeinstellung. Diese Therapie schützt Sie vor dem Fortschreiten der Erkrankung und zukünftigen Ereignissen.

Ersetzt der Herzkatheter andere kardiologische Untersuchungen?

Nein, der Herzkatheter ist kein Ersatz, sondern die Ergänzung und oft der Abschluss einer diagnostischen Kette. Untersuchungen wie das Belastungs-EKG, der Herzultraschall oder das Langzeit-EKG sind und bleiben die fundamentalen Werkzeuge in unserer Praxis. Sie helfen uns, die richtige Entscheidung zu treffen, ob ein invasiver Eingriff wie der Herzkatheter überhaupt notwendig ist.

Umfassend betreut: Ihre Versorgung rund um den Herzkatheter

Eine bevorstehende Herzkatheter-Untersuchung kann verständlicherweise Sorgen bereiten. In der Praxis Kardio Pro in Düsseldorf möchten wir Ihnen diese Sorgen durch eine lückenlose und persönliche Betreuung nehmen. Dr. Raphael Bruno und sein Team sind Ihre festen Ansprechpartner, die Sie durch den gesamten Prozess navigieren – mit höchster medizinischer Kompetenz und menschlicher Zuwendung. Vereinbaren Sie einen Termin, um alle Ihre Fragen in Ruhe zu besprechen.

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